Kammerjäger München

Die Pharaoameise – Ein unangenehmer Zeitgenosse

    Vorkommen

    Die Ameise findet sich gern wieder an warmen und beheizten Räumen. Wie z.B. in Bäckereien oder Krankenhäusern. Auch in warmen Lebensmittelkammern. Der Schädlingsbekämpfer München hilft Ihnen weiter.

    Namensgebung

    Ihr Ursprung ist Indien. Benannt wurde Sie nach dem Pharao da Sie an dessen Mumie gefunden worden ist. Sie gelangte erst im neuzehnten Jahrhundert nach Europa.

    Ernährung

    Sie ernährt sich überwiegend aus Eiweiss Komponenten wie Fleisch und Fleischprodukte, Marmelade, Honig, Schokolade, Brot sowie lebende und tote Insekten. Sie decken ihren Bedarf an Eiweissen über tierische und menschliche Ausscheidungen.

    Die Ameisenart ist klein aber gewieft. Zu Hunderten und Tausenden fallen diese über Lebensmittel aller Art her.

    Sie kann wegen ihrer geringen Grösse in „abgedichtete“ Verpackungen, medizinische Geräte, sterile Schläuche eindringen und diese kontaminieren.

    Äußeres

    Arbeiterinnen: Körperlänge 1.5 – 2.5 mm, bernsteingelb mit etwas dunklerer Hinter­leibs­spitze

    Königin: 3.5 – 4.5 mm lang, dunkelbraun

    Männchen: 2.8 – 3.0 mm lang, schwarz

    6’000 – 10’000 Arbeiterinnen ergeben das Ge­wicht von 1 Gramm.

    Entwicklung

    Bestehend aus zahlreichen Köni­gin­nen (bis einige hundert oder mehr). Di­ploide Eier (die zu Ar­beite­rinnen werden) treten immer auf, haploide (die zu Männchen werden) nur in der Phase der Sexual­tierauf­zucht, was einmal im Jahr der Fall ist. Die Männchen, die lebens­lang geflügelt sind, le­ben nur 2 bis 3 Wochen, die Königinnen, die nach der Kopulation die Flügel abwerfen, etwa 3 Monate oder noch län­ger. Ihr Kammerjäger München kümmert sich um diese Ameisenart.

     

    Verhaltensweise

     

    Nestgründung: Nor­malerweise werden Zweig­nester aus den alten heraus gegründet, doch sind auch ver­schie­dene andere Varianten möglich. Ein Hochzeits­flug findet nicht statt, die Kopulation erfolgt im Nest.

    Nestaufbau: Im Zentrum befinden sich Eier und Puppen, grössere Larven in den Randbe­zirken. Die Weibchen kommen in allen Teilen des Nestes vor. Strassen innerhalb des Nestes die­nen vor allem den Königinnen zur Fortbe­we­gung.

    Aufzucht: Die Arbeiterinnen füttern die Köni­gin­nen, die Männchen, die Arbeiterinnen im Innen­dienst und die Larven.

    Strassen ausserhalb des Nestes: Nach Auffin­den einer Futterquelle werden die Wege dort­hin mit einem Spurpheromon markiert. Die Wege können über 20 m lang sein. Mehr finden Sie auch unter dem Stichwort Kammerjäger München Ameisen.

    Ökologie

    Temperatur: Die Orte des Vor­kom­mens spre­chen schon für einen hohen Wärme­bedarf. Die Nest­temperatur beträgt 26 bis 28 °C. Aus­serhalb des Nestes werden al­lerdings auch niedrigere Tempera­turen tole­riert, wenn sie auf Futtersuche durchlaufen werden müssen.

    Nahrung: Hungerperioden können nur für ein paar Wochen überlebt werden, wobei zwi­schen Arbei­terinnen und Königinnen kein Unterschied besteht.

    Gegenmassnahmen

    Die versteckte Lage der Nester und die Nah­rungskette Arbeiterin – Köni­gin machen eine chemische Bekämpfung mit normalen Insekti­ziden und Verfahren recht schwierig. Ein Abtö­ten der Arbeiterin­nen aus­serhalb des Nestes bringt keinen Er­folg, da im Nest recht bald Er­satz geschaffen wird. Die Schädlingsbekämpfung München hilft Ihnen weiter.

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