Schädlingsbekämpfer in München

Schaben: Vorwiegend in Restaurants?

    Die Schabe ist aktuell in aller Munde. Auch bei Kammerjäger München Kakerlaken.

    Erkennen

     Schaben, oft auch als Kakerlaken bezeichnet, sind recht urtümliche Insekten, deren Grundbauplan sich seit mehr als 350 Millionen Jahren kaum noch verändert hat. Der Körper der Schaben ist auffällig flach. Dies ermöglicht es den Tieren, enge Ritzen und Spalten aufzusuchen. Mit Hilfe der kräftigen Beine sind die Tiere zu schnellem Laufen befähigt. Dagegen können viele Schabenarten nicht fliegen, teilweise sind die Flügel reduziert. Schaben besitzen 2 auffällig lange Fühler, sowie zwei charakteristische Hinterleibsanhänge. Nur die Männchen tragen zwei weitere Hinterleibsanhänge, dies kann vom Schädlinkgsbekämpfer München unterschieden werden. Die zwischen den Cerci sitzen und als Styli bezeichnet werden. Schaben machen eine sog. hemimetabole Entwicklung durch. Im Gegensatz zu Käfern oder Schmetterlingen fehlt bei Schaben und anderen hemimetabolen Insekten ein Puppenstadium. Dies bedeutet, dass die Schabenlarven ihren bereits voll entwickelten Artgenossen schon recht ähnlich sehen.

     Wissenschaftliche Bezeichnung

     Blattodea. Die überwiegende Zahl der Schabenarten lebt völlig unabhängig vom Menschen. Lediglich 1 % der bekannten Spezies gelten als Schädlinge. In Deutschland sind dies hauptsächlich die Deutsche Schabe (Blattella germanica), die Orientalische Schabe (Blatta orientalis), die Amerikanische Schabe (Periplaneta americana) und die Braunbandschabe (Supella longipalpa). Nur gelegentlich tritt die Australische Schabe (Periplaneta australasiae) auf.

     

    Vorkommen und Lebensweise

    Weltweit sind ca. 3.500 Schabenarten bekannt, wobei die Verbreitung hauptsächlich auf tropische und subtropische Gebiete beschränkt ist. Schaben sind nachtaktive Tiere, die ihre Aktivität entweder in der Dämmerung beginnen (Freiland) oder aber mit Ausschalten des Lichts aktiv werden (im Haus). Tagsüber suchen sie enge Spalten auf, wo sich häufig eine große Anzahl von Tieren einfindet. Das gemeinschaftliche Aufsuchen von Verstecken wird durch ein sog. Aggregationspheromon hervorgerufen, das mit dem Kot ausgeschieden wird. Die Vorzugstemperatur der 4 in Deutschland vorkommenden Schabenarten liegt zwischen 25 und 30°C. Es werden feuchte und warme Räume wie Großküchen, Bäckereien, Kantinen, Krankenhäuser, Schwimmbäder und Gewächshäuser bevorzugt. Hier kann die Schädlingsbekämpfung München Ihnen weiterhelfen. Charakteristisch für Schaben ist die Ausbildung einer chitinigen Eikapsel (Oothek), die je nach Art bis zu 40 Eier enthalten kann. In dieser Kapsel sind die Eier vor Umwelteinflüssen relativ gut geschützt. So können die Ootheken der Deutschen Schabe Temperaturen von bis zu – 22°C problemlos ertragen. Auch die üblicherweise verwendeten Insektizide können die Eier nicht schädigen, so dass Tage oder Wochen nach einer Behandlung voll lebensfähige Larven ausschlüpfen können. Bezüglich der Ernährung sind Schaben nicht wählerisch. Es werden alle möglichen tierischen und pflanzlichen Produkte, sowie Küchenabfälle und Essensreste verzehrt.

    Krankheitsübertragungen durch Schaben

    Dokumentiert wurden u. a. die Übertragung von Tuberkulose, Ruhr, Typhus, Cholera, Kinderlähmung und Hepatitis B durch Schaben. Hinzu kommt die Verbreitung von Schimmelpilzsporen. Es ließ sich experimentell feststellen, dass Krankheitskeime bis zu 72 Stunden am Schabenkörper haften bleiben können. Zudem scheiden Schaben zuvor aufgenommene Krankheitserreger über den Verdauungstrakt aus. Eine bedeutende Rolle spielen Schaben auch als Verursacher von Allergien. So kommen Schabenallergene als Verursacher von Hausstauballergie in Betracht. Schaben gelten allerdings nicht nur als Gesundheits- und Hygieneschädlinge, sondern werden auch als Materialschädlinge angesehen. Insbesondere technische Anlagen sind hier betroffen, da Schaben gerne in elektronische Geräte eindringen und auf diese Weise Fehlfunktionen auslösen können.

    Bekämpfung: 

    Mit Lockstoffen versehene Klebefallen dienen in erster Linie dazu, das Ausmaß des Befalls abzuschätzen. Zur eigentlichen Bekämpfung sollten Kontaktinsektizide und Fraßköder verwendet werden, wobei diese beiden Methoden auch kombiniert werden können. Kontaktinsektizide sollten vor allem in die Schlupfwinkel der Schaben wie z. B. hinter Elektroherde gesprüht werden. Die wichtigste Wirkstoffgruppe der Kontaktinsektizide ist die Gruppe der Pyrethroide. Die meisten Fraßköder werden mittlerweile in Gelform angeboten. Der Vorteil dieser Ködergele ist, dass kleinste Mengen der Substanz überall dort ausgebracht werden können, wo sich die Schaben bevorzugt aufhalten. Die Wirkung der Ködergele ist lang andauernd und die Gefahren für Menschen und Haustiere sind bei sachgerechter Anwendung sehr gering.

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